arrow-downarrow-rightarrowdirectionseditfacebook-colorfacebookgoogle-colorgoogleico-mapico_downloadico_linkico_videoinstagram-colorinstagramlinkedin-colorpage-arrow-leftpage-arrow-rightpage-listpinterestsharetelephonetwitter-colortwitteryoutube-coloryoutube

Der Prosecco

Die Geschichte des Prosecco

Prosecco stammt ursprünglich aus der Römerzeit, ungefähr aus dem 2. Jhdt. vor Christus aus dem Friaul oder besser gesagt aus einem winzigen Ort namens Prosecco. Man erzählt, dass die Frau von Augustus, Livia, gerne den Puxinum "Pucino" trank; die Kaiserin meinte, er sei für das Geheimnis ihrer Schönheit und ewigen Jugend verantwortlich.
Leider glaubte man damals nicht an diese Rebsorte, so dass andere Rebsorten bevorzugt wurden. Doch in den Hügeln von Conegliano Valdobbiadene wurde die oft verschmähte Prosecco-Rebe angebaut und fand genau hier ideale Bedingungen, um sich in Qualitätswein verwandeln zu können.
Im Jahr 1868 gründete Antonio Carpenè zusammen mit den Gesellschaftern Caccianiga, Malvolti und Vianello die "Società Enologica Trevigiana". Durch diese Gesellschaft wurde der Prosecco als Sektwein entdeckt. Man begann, ihn zu bewerben, zu verbreiten und aufzuwerten.
In der Ausbildung wird die Sektmethode mit dem Namen Conegliano Valdobbiadene entwickelt, verfeinert von Antonio Carpenè; er entdeckte, wie man zusammen mit Zucker und Hefe den Wein in einem Stahltank länger als 30 Tage gären lassen kann.
Die Lehranstalt beschäftigte Professoren von höchstem internationalen Grad wie Arturo Mareschalchi, Giovanni Dalmasso und Luigi Manzoni, die die Basis der modernen Weinfachwissenschaften schufen.
Von Bedeutung ist Professor Manzoni: Er war für die Kreuzungen für ausgezeichneten Weine verantwortlich. Professor Tullio de Rosa, aus dessen Büchern Tausende von Generationen studierten, unterstützte ihn.
1923 gründeten die Professoren Giusti und Dalmasso, als sie den Bedarf auf Seiten der Winzer hinsichtlich wissenschaftlicher Belege für die Verbesserung der Produktion erkannten, die "Stazione sperimentale di viticoltura ed enologia di Conegliano". Diese wurde im Jahr 2004 zum Forschungsinstitut für den Weinanbau.
In den folgenden Jahren wurde der Wein zum Erfolg. Er wurde in vielen Ländern kopiert. Deshalb entschloss man sich, eine gesetzliche Lösung zu finden, um die langjähre venezianische Produktionstradition mit der ursprünglichen Ortschaft Prosecco zu verknüpfen. In der selben Zeit wurde der alte Namen wieder ins Leben gerufen: "Glera" oder "Glera lungo". Man entschloss sich, das Produktionsgebiet zu erweitern: Venezia, Belluno und Padova, wo der Prosecco früher nur auf kleinen Anbaufläche kultiviert wurde, und Trieste, Gorizia und Udine, wo die Produktion vor Jahrzehnten stillgelegt worden war. Am 17 Juli 2009 trat die neue Richtlinie "DOC Prosecco" in Kraft. Gleichzeitig erhielten 2 DOCG "Conegliano Valdobbiadene Prosecco" und "Colli Asolani- Prosecco" mit den entsprechenden Produktionsstatuten Geltung.

Eigenschaften der Conegliano Valdobbiadene DOCG Prosecco superiore

Das Lage sorgt dafür, dass die Trauben bestens gedeihen.
Das Anbaugebiet hat eine historische Grenze. Es grenzt an 15 Hügelgemeinden zwischen den beiden Produktionshauptstädten Conegliano und Valdobbiadene; diese Flächenknappheit macht das Produkt so begehrt.. Die Hügelgemeinde sind die von Conegliano, San Vendemiano, Colle Umberto, Vittorio Veneto, Tarzo, Cison di Valmarino, Follina, Miano, Valdobbiadene, Vidor, Farra di Soligo, Pieve di Soligo, San Pietro di Feletto, Refrontolo e Susegana in der Provinz von Treviso. Auf einer Fläche von 20.000 Hektar sind 7000 Hektar dem Weinanbau gewidmet. 3000 Winzerbetriebe betreiben 454 Weinkeller und 183 Sektkellereien, die ihre selbst produzierten Sekte und Weine auf der ganzen Welt verkaufen.
Die Weinberge, die von Hand gelesen werden, weisen ein Gefälle von bis zu 70% auf.

Die Trauben
Traditionell wird der Wein mit einem Minimum von 85% von der Rebsorte Glera und mit einem Maximum von 15% der Trauben Verdiso, Bianchetta, Perera,Glera alle Rebsorten produziert, die seit Jahrzehnten in den Hügel von Conegliano-Valdobbiadene beheimatet sind. Für die Sekt Version kann man auch Pinots und Chardonnay Trauben anwenden.

Die Produktion
des Docg beträgt 135 Doppelzehnter pro Hektar.

Was DOC ausmacht

  • Der Leseertrag ist in etwa 180 Doppelzentner pro Hektar.
  • Die Trauben: das neue QbA Gebiet sieht vor,dass die Zusammensetzung von Trauben, mit einem Minimum von 85% von Glera und bis zu einem Maximum von 15% von weiteren kleineren Rebsorten, Pinots oder Chardonnay besteht.
  • Das Abfüllungsgebiet ist das der 9 Provinzen, die zu der Appelation gehören, bzw. zu den Hersteller außerhalb des Weinanbaugebietes, die seit mindestens mehr als 5 Jahren die Produkten abfüllen dürfen.
  • Die verschiedenen Arten: in dem neuen QbA Gebiet kann man Still-, Perl- und Sektwein produzieren.

Nach der Beschreibung des Weinberges kommen wir nun zur Vinifizierung, zu der Charmat- oder Martinotti-Methode. Sie stammt aus dem Jahr 1895, als Federico Martinotti die Nachgärung in großen Fässern erfand, und wurde weiterentwickelt und 1910 patentiert durch den Franzosen Eugene Charmat.

Dieses Verfahren wird für die meisten Sektweine angewendet und sieht die Gärung in großen Stahltanks vor, die dem Druck der entstehenden Kohlensäure standhalten. Hier werden die ausgewählten Hefen und Zucker hinzugegeben. Wenn die Gärung (15-20 Tage) beendet ist, ist der Wein Sekt geworden; er wird filtriert und zentifrugiert und gekühlt ,so dass die Weinsäure zu Boden sackt und durch die nachfolgende Filterung und Zentrifugierung abgesondert wird; ab diesem Moment ist der Wein zur Abfüllung reif.

Durch dieses Verfahren gewinnt man vor allem trockene und auch süße Weine mit Fruchtnoten; der Großteil der hergestellten Sektflaschen (in Italien und im Ausland) werden durch die Charmat-Methode gewonnen, vor allem wegen der schnellen und einfacheren Produktionsverfahren gegenüber der klassischen Methode, die zeitaufwendiger und teurer ist.

Die drei Ausprägungen des Prosecco

  • Prosecco DOC, als Stillwein, hat einen Alkoholgehalt von Minimum10,5% und der CO2 -Überdruck liegt unter 1% bar.
  • Prosecco DOC, als Perlwein, hat einen Alkoholgehalt von Minimum 10,5% und einen CO2 - Überdruck zwischen 1 und 2,5 bar
  • Prosecco DOC, als Sektwein, hat einen Alkoholgehalt von Minimum 11% und einen CO2-Überdruck mehr als 3bar.

Der Prosecco spumante kann so angebaut werden:

  • Brut (herb): Restzucker unter 12g/Liter
  • Extra dry (extra trocken), wann der Restzucker zwischen 12 und 17g/LiIter ist
  • Dry (trocken): Restzucker zwischen 17 und 32 g/Liter
  • Demisec (halbtrocken): Restzucker zwischen 32 und 50g/Liter

Anfrage

Top